Phi-TEC II // Precise Stability & Reaction Safety Calorimetry
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Übersicht

Adiabatisches Kalorimeter mit kleinem Phi-Faktor - Phi-TEC II

Übersicht

Phi-TEC II ist ein PC-gesteuertes adiabatisches Kalorimeter mit dem das Verhalten eines großen Reaktors praktisch unter Bedingungen einer großtechnischen Anlage simuliert werden kann, obwohl nur 10 - 100 ml Probenmaterial eingesetzt wird. Dies ist möglich ob der niedrigen Phi Faktoren (siehe unten), die mit dem Phi-TEC II erreicht werden.

Das System ist vollständig PC-gesteuert und zeichnet sich wegen einer Vielzahl an Hochdruckzellen, direktem Rühren wie Druck-und Temperaturaufnahme aus. Vorgefertigte Standardroutinen ermöglichen schnellen Einsatz. Effiziente und einfache Standardzellen halten die Verbrauchskosten gering.

Probenzugabe kann während eines Experimentes vorgenommen werden - durch ein optionales Hochdruck Injektionssystem - ideal um Reaktionskinetiken bei Temperaturerhöhungen darzustellen.

 

Der Phi-Faktor

Wenn es um die Sicherheit geht, ist der Erhalt der richtigen Antwort eine Selbstverständlichkeit. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Phi-Faktor. Bei jeder Reaktion wird ein Teil der freigesetzten Energie vom Behälter absorbiert - der Phi Faktor. In einem System mit einem hohen Phi Faktor wird ein großer Teil der Wärme an den Behälter abgegeben. Dies bremst im Endeffekt den Heizprozess und reduziert die Endtemperatur. In einem System mit niedrigem Phi Faktor verbleibt die Reaktionsenergie im wesentlichem in der Lösung - Maximierung der Endtemperatur.

Für die Wirtschaftlichkeit in einer großchemischen Anlage spielt es eine Rolle, wie das System thermodynamisch ausgelegt ist, gleichwohl die Reaktoren wichtig sind, haben sie eine weitaus geringere Masse prozentual gesehen als die Anlage (somit auch ein niedriger Phi Faktor), als ein entsprechender Laborreaktor.

Nur ein "Low Phi-Factor" Kalorimeter wie das Phi-TEC II kann die exakte, skalierbare Sicherheit bieten, unerlässlich um Prozesse vom Labor in die Pilotphase oder die Anlage zu überführen.

 

Tests

TSu & Phi-TEC I - typische Tests können auch mit dem Phi-TEC II durchgeführt werden.  Erhaltenen Kennzahlen schließen ein

  • Starttemperaturen für exotherme Reaktionen
  • Daten zu beginnenden unkontrollierten Reaktion, passend zur Bestimmung der DIERS Größe
  • Ermittlung des Ablassverhaltens
  • Ermittlung des Ablassmodells (Zwei- oder Einphasig)
  • Kinetische Daten

 

Anwendungen

Das Phi-TEC II findet sich hauptsächlich in der Bestimmungvon "Worst Case" Szenarien wie...

  • Unkontrollierte Reaktion
  • Entlastungsgrößen
  • Reaktionskinetiken
  • Lagersicherheit
  • Transportsicherheit

Der niedrige Phi Faktor großer Systeme hat einen enormen Einfluss auf Reaktionsgeschwindigkeit und -temperatur - das Phi-TEC II spiegelt dies wider, genau in einem Laborsystem, ohne die Unsicherheit eines Reaktionsmodells oder den enormen Aufwand und Risiken von Pilotversuchen.